Archiv der Kategorie: Arbeit-Lohn-Rente

Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit wirkungsarm

Konzept gegen Jugendarbeitslosigkeit fehlt in Sachsens Staatsregierung – Programme mit geringer Wirkung

Zur Antwort der Staatsregierung auf die Kleine Anfrage „Jugendarbeitslosigkeit im Freistaat Sachsen – 2016“ (Parlaments-Drucksache 6/9355) erklärt Janina Pfau, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Die aufgeführten Zahlen der Staatsregierung sprechen eindeutige Worte. Der Anteil der jugendlichen Arbeitslosen in Sachsen an der Gesamtarbeitslosenzahl beträgt elf Prozent, dass betrifft 19.862 junge Menschen. Wobei allein die betroffenen Jugendlichen im Bereich 20 bis unter 27 Jahre 9,5 Prozent ausmachen. Weiterlesen

„Jeder Tag muss ein Frauentag sein!“

Jeder Tag ein Frauentag! Gleichberechtigung endlich umsetzen! Alles Gute zum internationalen Frauentag! DIE LINKE Kreisverband Vogltand

 

vosla GmbH braucht die Solidarität der Region!

Janina PfauWie kaum ein zweites Unternehmen im Vogtland, steht die vosla GmbH für die Forderungen LINKER Arbeitspolitik. Neben einem hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad, war seit der Neugründung der Firma im Jahr 2012 eine besonders starke Bindung der Mitarbeiter an die Betriebsleitung gegeben. Dazu kamen noch Bemühungen zur Verbesserung der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Übernahme von Auszubildenden der PLAMAG, als denen durch die dortige Insolvenz der Abbruch ihrer Lehre drohte. Weiterlesen

So geht man nicht mit Helfern um!

Zur Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung in Plauen zum 30. Juni, erklärt Janina Pfau, MdL:

„Das Innenministerium hat am Donnerstag die Schließung von mehreren Außenstellen der Erstaufnahmeeinrichtung in Sachsen bekannt gegeben, darunter auch Plauen.
Damit verlieren jetzt auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung ihre derzeitige Arbeitsstelle und das bereits am 30. Juni. Die Betroffenen mussten diese Information erst aus den Medien erfahren. Weiterlesen

Das Konzept der „Soziale Arbeitsmarkt-Vogtland“

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

In Auswertung ihrer Großen Anfrage „10 Jahre Hartz IV in Sachsen: Ergebnisse, Erfahrungen und Schlussfolgerungen“ kam die Fraktion DIE LINKE ins Gespräch mit VertreterInnen der Plauener Tafel der Arbeitsloseninitiative Sachsen e.V.

Eine wesentliche Erfahrung der letzten Jahrzehnte ist, das sich Menschen nach jahrelanger Erwerbslosigkeit oft nicht mehr in der Lage sehen einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Darüber hinaus sind sie oft desillusioniert und fühlen sich von den Angeboten der Jobcenter nicht erreicht. Hinzu kommen in nicht wenigen Fällen gesundheitliche Beeinträchtigungen. Weiterlesen

Sachsen braucht ein Programm „sozialer Arbeitsmarkt“

Schaper/Pfau nach Regionalkonferenzen: Sachsen braucht einen „sozialen Arbeitsmarkt“ gegen Langzeitarbeitslosigkeit!

In Auswertung ihrer Großen Anfrage „10 Jahre Hartz IV in Sachsen: Ergebnisse, Erfahrungen und Schlussfolgerungen“ hat die Fraktion DIE LINKE in Stollberg und Plauen Regionalkonferenzen durchgeführt. An den Gesprächen nahmen VertreterInnen der Agentur für Arbeit, der Jobcenter sowie von Vereinen und Initiativen, die sich um Betroffene kümmern, teil. Die Fraktion wurde durch die sozialpolitische Sprecherin Susanne Schaper und die vogtländische Abgeordnete Janina Pfau vertreten. Weiterlesen

Heute wie vor 125 Jahren: Heraus zum 1. Mai!

Vor 125 Jahren, am 1. Mai 1890, riefen deutsche Gewerkschaften das erste Mal zu Streiks, Demonstrationen und sogenannten „Maispaziergängen“ im Kaiserreich auf. Ungefähr 100.000 Arbeiterinnen und Arbeiter beteiligten sich an diesem Weltfeiertag der Arbeit“, weltweit waren es Millionen. Anlässlich des bevorstehenden Tags der Arbeit erklärt Janina Pfau, Kreisvorsitzende der LINKEN im Vogtland und Landtagsabgeordnete:
„Vor 125 Jahren ging es den Arbeiterinnen und Arbeitern ganz konkret um die Einführung des Neun-Stunden-Tages. Auch wenn sie sich mit ihrer Forderung damals nicht durchsetzen konnten: Die Erfahrung der gemeinsamen Aktion im Streik gab den Impuls zur Gründung eines gemeinsamen Dachverbandes und damit einer Vorgängerorganisation des DGB. Der gemeinsame Kampf für gute Arbeit und gutes Leben hat seit dem zu vielen Verbesserungen im Sinne der arbeitenden Menschen geführt.
Doch auch wenn der 1. Mai heute gesetzlicher Feiertag ist: Angesichts der sozialen Verwerfungen in unserer Gesellschaft, angesichts der Zunahme von Leistungsdruck, prekärer Beschäftigung und Niedriglöhnen muss er auch immer der Tag der ganz konkreten Kämpfe für gute Arbeit und ein besseres Leben für alle Menschen bleiben. Deshalb startet DIE LINKE bundesweit und auch vor Ort am 1. Mai ihre Kampagne „Das muss drin sein“. Wir wollen endlich Einkommen, die für ein gutes Leben reichen, gute Arbeitsverhältnisse, die es möglich machen, das Leben selbstbestimmt zu planen, Arbeitszeitverkürzung und eine gerechtere Verteilung der Arbeit und endlich mehr Personal für gute Bildung, Gesundheitsversorgung und Pflege für alle. Das ist nicht zu viel verlangt, Das muss drin sein! Und deshalb gilt heute wie vor 125 Jahren: Heraus zum 1. Mai! Kämpfen wir gemeinsam für ein besseres Leben für alle Menschen.“

NEOPLAN muss bleiben!

Mit Schrecken wurde diese Woche bekannt, dass die traditionelle Omnibusherstellung in Plauen bald der Geschichte angehören soll. Seit Jahrzehnten werden in Plauen Busse hergestellt, nun soll das NEOPLAN-Werk in Plauen geschlossen werden.
Neben der Schließung der ENKA, der Plamag, der Plauener Gardine und vielen weiteren traditionellen vogtländischen Unternehmen, sollen nun auch bei NEOPLAN die Werkstore geschlossen werden und die Produktion in die Türkei verlegt werden. „Es muss jetzt besonders an die über 400 Beschäftigten gedacht werden.“, so Janina Pfau, die Kreisvorsitzende der LINKEN Vogtland. Der Plauener Stadtrat Lars Legath sieht auch für die Jugend weitreichende Folgen: „Mit der Schließung von NEOPLAN verliert die Region wieder einmal viele Ausbildungsplätze, dass heißt für junge Menschen, dass sie für ihre Ausbildung wegziehen müssen.“
Das Vogtland braucht Unternehmen die gute Löhne zahlen und nicht ihren Gewinn durch Leiharbeiter und Niedriglohn immer weiter steigern wollen. Die vogtländische LINKE sieht eine zunehmende Deindustrialisierung. Wann reagieren endlich die Landesregierung, der Landrat und der Oberbürgermeister der Stadt Plauen auf diese Entwicklung, vor ein paar Jahren hatte man sich noch öffentlich als Retter von NEOPLAN feiern lassen. „Hier muss geprüft werden, ob die gezahlten Fördermittel zurückgefordert werden können. Betriebsschließungen dürfen sich für Unternehmen nicht rechnen.“ so Pfau.