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Äußerungen von Herrn Beck zeugen von Resignation und Mutlosigkeit

Janina PfauDie Sicht der Kreisverwaltung auf die wirtschaftliche Situation im Vogtlandkreis ist schon verwunderlich. Auch wenn sicherlich die Regierung in Dresden über Jahrzehnte dafür gesorgt hat, dass der ländliche Raum abgehängt wurde, kann sich der Kreis nicht aus der Verantwortung ziehen. Auch im CDU regierten Landratsamt, wurde jahrelang unsoziale Politik betrieben. Weiterlesen

Pressemitteilung zum 1. Mai 2013

50,3 Prozent der Beschäftigten im Vogtlandkreis arbeiten zu Niedriglöhnen – LINKE fordert Mindestlohn von 10 Euro1.-mai

PlauenEs ist ein Skandal, wie viele Beschäftigte im Vogtlandkreis mit Niedriglöhnen abgespeist werden. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde ist längst überfällig“, erklärt die Kreisvorsitzende und Bundestageskandidatin der LINKEN im Vogtland, Janina Pfau. Laut einer Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag bei der Bundesagentur für Arbeit liegt im Vogtlandkreis der Anteil der Vollzeitbeschäftigten, die lediglich einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro erhalten, bei 50,3 Prozent. Das sind im Vogtlandkreis 28.144 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

In Anbetracht dieser Zahlen fordert Janina Pfau „Die Ausbreitung von Niedriglöhnen muss endlich gestoppt werden. Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn nutzt nicht nur den Beschäftigten. Auch die Steuerzahler würden entlastet.“ In Vogtland bekommen 2.620 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Hartz IV-Leistungen, weil in der Regel ihr Lohn nicht zum Leben reicht“, so die Kreisvorsitzende der LINKEN weiter.

DIE LINKE unterstützt auch die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai dieses Jahres nach neuen Regelungen für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel versicherte DIE LINKE ihre Solidarität und praktische Unterstützung in den kommenden Wochen. Die Verkäuferinnen und Verkäufer kämpfen im Einzelhandel zurzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren.

MdB Sabine Zimmermann über Lohndumping

Die Drogeriekette des Milliardärs Anton Schlecker versucht, im Zuge ihrer Konzernumstrukturierung tausende Verkäuferinnen und Verkäufer in neue Billigjobs als Leiharbeiterinnen und -arbeiter zu drängen, die der Steuerzahler dann auch noch subventionieren soll. Die Bundesregierung weigert sich noch, gegen Lohndumping durch Leiharbeit vorzugehen. DIE LINKE hat den Fall in den Bundestag gebracht und fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit.