Archiv der Kategorie: Bildung

Konsumentenschutz nicht nur zum Thema, sondern zum Auftrag machen!

Heute beginnt in Dresden die Verbraucherschutzministerkonferenz, die bis zum 28. April 2017 dauert. Unter der Leitung von Staatsministerin Barbara Klepsch (CDU) werden sich Minister und Senatoren von Bund und Ländern über verbraucherpolitische Themen austauschen. Janina Pfau, Sprecherin der sächsischen Linksfraktion für Verbraucherschutz, betont: Weiterlesen

Neues Schulgesetz widerspricht sich – nur 280 Stellen für „flächendeckende“ Sozialarbeit an fast 1.500 Schulen

Das neue Schulgesetz von CDU und SPD verpflichtet die 283 Oberschulen in Sachsen, künftig Schulsozialarbeit vorzuhalten (§6 Abs. 3). In den Haushalt 2017/18 wurden jährlich 15 Millionen Euro eingestellt. Damit lassen sich aber nur 280 Stellen für Schulsozialarbeiter schaffen. Erfüllen die Oberschulen ihre Pflicht, besteht die Gefahr, dass alle anderen der knapp 1.500 öffentlichen Schulen in Sachsen leer ausgehen. Weiterlesen

Sachsen geht besser – sozialer Zusammenhalt ist machbar

linke_alternativen_hh2017_18LINKE  stellt  Alternativem Haushalts-Ansatz vor

Die Linksfraktion hat sich auf ihrer Klausur in Görlitz auf ihren Alternativen Haushalt 2017/2018 verständigt, dessen Inhalt sie in den laufenden Etatberatungen vertreten wird. Dazu erklärt Sebastian Scheel, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

Wichtigste Aufgabe in Sachsen ist zurzeit die Wiederherstellung eines handlungsfähigen Staates. Weiterlesen

Bildungspolitische Leitlinien werden im Vogtland diskutiert

Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Am Donnerstag dem 30.September fand in Plauen eine Diskussion über die Bildungspolitischen Leitlinien des Landesverbandes statt. Unser Referent Dr. Dirk Wagner hat selbst an den Leitlinien mitgearbeitet und gab uns einen Einleitung über die Entstehung und die wichtigsten Thesen des Papiers. Es ist nichts Neues, dass die Schülerzahlen in Sachsen bis 2020 ansteigen werden. Dennoch sinkt aber die Zahl der Abiturienten, die vielleicht einmal Lehrerin oder Lehrer werden wollen. Damit wird sich die Zahl der schon jetzt fehlenden Lehrerinnen und Lehrer immer mehr erhöhen. Mit den bildungspolitischen Leitlinien will DIE LINKE Lösungsansätze bei diesem Problem bieten, aber auch das Schulsystem von Sachsen reformieren.

Von den TeilnehmerInnen wurde das Papier als wichtig und im gesamten als gut Befunden. Dennoch wurde die Länge des Papiers sowie die viele Wiederholungen kritisiert. In diesem großen Umfang ist das Programm für die Wählerinnen und Wähler nicht lesbar. Es sollte um einige Seiten gekürzt werden. Für einige der TeilnehmerInnen fehl am Anfang der Leitlinien eine genaue Analyse der gegebenen Situation, jedoch würde dieses auch wieder Platz in Anspruch nehmen. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass die Herausbildung von sozialen Beziehungen in Bildung und Erziehung einen wichtigen Platz einnehmen sollte.

Weitere Punkte welche in die Leitlinien aufgenommen werden sollten:

  • die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern muss den gegebenen Situationen angepasst werden

  • Schülerbeförderung (besonders im ländlichen Raum)

  • Das Bildungsprivileg muss fallen

  • Sportunterricht sollte nicht in Richtung Leistungsport gehen

  • Wieder mehr Anerkennung und Aufwertung der Abschlüsse unterhalb des Abiturs

  • Schulschließungen verhindern

  • Eltern müssen mehr Möglichkeiten bekommen, das Recht ihrer Kinder auf Bildung, durchzusetzen

Der LINKEN wird immer vorgehalten, sie würde Konzepte entwickeln, welche nicht finanzierbar wären, genau diesem muss auch hier wieder entgegengesetzt werden, dass diese Bildungspolitik umsetzbar ist, in dem man das vorhandene Geld an der richtigen Stelle verwendet.

Alle waren sich einig, dass eine Veranstaltung zu den Bildungspolitischen Leitlinien viel zu wenig ist. Leider wurde bis jetzt vom Kreisverband keine Veranstaltung zu diesem Thema organisiert. Die Teilnehmer sollten das Thema in ihre Ortsverbände tragen und vor Ort diskutieren. Wichtig ist hier die Umsetzung vor Ort und mit welchen Partnern zusammen gearbeitet werden kann.

Die Leitlinien werden auf dem Landesparteitag im Oktober beschlossen, vielleicht gibt es dort auch den ein oder anderen Änderungsantrag des Vogtlandes.

Bildungspolitischen Leitlinien zum Download

Doppelspitze nominiert

16.06.2012 fand in Dresden der „Kleine Parteitag“ statt. An diesem nahm der Landesvorstand, die Kreisvorsitzenden, der Landesrat und der Fraktionsvorstand der Landtagsfraktion, teil.

Der wichtigste Punkt war die Nominierung der Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2013. andesvorsitzende, Rico Gebhardt, schlug aber dieses Mal eine Doppelspitze aus Katja Kipping und André Hahn vor, d.h. Platz 1 und 2 der Landesliste würden mit den Spitzenkandidaten besetzt werden. Die Doppelspitze aus Katja Kipping und André Hahn wurde mit 69,4% gewählt, bei 13 Gegenstimmen und 6 Enthaltungen. Natürlich handelt es sich hier nur um einen Vorschlag, die endgültige Entscheidung trifft die Landesvertreterinnenversammlung im Frühjahr 2013.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt des „Kleinen Parteitages“ waren die Bildungspolitischen Leitlinien des Landesverbandes Sachsen. Die 40-seitigen Leitlinien behandeln die aktuelle Situation im Bildungssystem Sachsens von frühkindlicher Bildung bis zur Hochschulbildung und Erwachsenenbildung. Es werden Themen angesprochen wie bessere Finanzierung der öffentlichen Bildungseinrichtungen, längeres gemeinsames Lernen, Ganztagsschulen, Berufsausbildung und Abitur, bedarfsgerechte Hochschul- und Studienfinanzierung, um nur ein paar Wenige zu nennen. Die Diskussion zu den Bildungspolitischen Leitlinien ist damit eröffnet, jede/r GenosseIn kann sich nun an der Diskussion beteiligen.

Die Leitlinien sind hier zu Finden:

http://portal.dielinke-in-sachsen.de/tools/download.aspx?dok=6685CB40-8200-4ABB-B41B-9F54062C3134

KITA-Gebühren abschaffen statt erhöhen

Erfolgreich haben 220.000 Erzieherinnen und Erzieher für eine Lohnerhöhung gestreikt. Nun drohen einige Städte damit, die Gebühren für Kindertagesstätten anzuheben oder den Kita-Ausbau einzuschränken. So wollen sie die Lohnsteigerung der Erzieherinnen und Erzieher auf die Eltern abwälzen. Das ist nicht hinzunehmen. Das Gebot der Stunde heißt: Kita-Gebühren abschaffen, nicht erhöhen. Jedes Jahr zahlen Eltern bereits jetzt zwei Milliarden Euro Gebühren. DIE LINKE sagt unmissverständlich: Frühkindliche Bildung ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht. Die Bundesregierung muss die Kommunen für den Ausbau und den Unterhalt der Kitas ausreichend finanziell ausstatten. Weiterlesen als PDF [21,4KB]