Archiv der Kategorie: Anfragen

Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit wirkungsarm

Konzept gegen Jugendarbeitslosigkeit fehlt in Sachsens Staatsregierung – Programme mit geringer Wirkung

Zur Antwort der Staatsregierung auf die Kleine Anfrage „Jugendarbeitslosigkeit im Freistaat Sachsen – 2016“ (Parlaments-Drucksache 6/9355) erklärt Janina Pfau, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Die aufgeführten Zahlen der Staatsregierung sprechen eindeutige Worte. Der Anteil der jugendlichen Arbeitslosen in Sachsen an der Gesamtarbeitslosenzahl beträgt elf Prozent, dass betrifft 19.862 junge Menschen. Wobei allein die betroffenen Jugendlichen im Bereich 20 bis unter 27 Jahre 9,5 Prozent ausmachen. Weiterlesen

Sachsen braucht ein Programm „sozialer Arbeitsmarkt“

Schaper/Pfau nach Regionalkonferenzen: Sachsen braucht einen „sozialen Arbeitsmarkt“ gegen Langzeitarbeitslosigkeit!

In Auswertung ihrer Großen Anfrage „10 Jahre Hartz IV in Sachsen: Ergebnisse, Erfahrungen und Schlussfolgerungen“ hat die Fraktion DIE LINKE in Stollberg und Plauen Regionalkonferenzen durchgeführt. An den Gesprächen nahmen VertreterInnen der Agentur für Arbeit, der Jobcenter sowie von Vereinen und Initiativen, die sich um Betroffene kümmern, teil. Die Fraktion wurde durch die sozialpolitische Sprecherin Susanne Schaper und die vogtländische Abgeordnete Janina Pfau vertreten. Weiterlesen

Zinsen für Dispo- und Überziehungskredite in Sachsen sind immer noch zu hoch – Sparkassen zur Senkung verpflichten!

Selbstverpflichtungen und Mahnungen zur fairen Zinsanpassung haben bis jetzt nur wenig erreicht. Immer noch müssen die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen zu hohe Zinsen für Dispo- und Überziehungskosten zahlen.

Der Zinssatz für Dispo-und Überziehungskredite muss gedeckelt werden, auf maximal 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Trotz fallenden Leitzinses haben die Banken die Zinssätze nicht verringert. Für viele Bürgerinnen und Bürger besonders im ländlichen Raum, bleibt meist keine große Auswahl. Sie haben ihr Geld bei der Bank, die in ihrer Nähe und einfach erreichbar ist. Sie können nicht, wie in großen Städten aus ein Vielzahl von unterschiedlichen Banken auswählen. Online-Banken sind hier auch keine Alternative, besonders für ältere Menschen. Bei vielen Sparkassen in Sachsen liegt der Zinssatz über 10%, das ist nicht tragbar. Neben einer gesetzlichen Regelung durch den Bundestag müssen die sächsischen Sparkassen dazu verpflichtet werden, die Zinssätze zu senken.

Kleine Anfrage  (Landtags-Drucksache 6/129)