Maik Schwarz – Janina Pfau https://www.janina-pfau.de Mit Vernunft und Gerechtigkeit Thu, 23 Mar 2017 09:59:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Nach der Sparkasse nun auch die Volksbank https://www.janina-pfau.de/pressemitteilungen/nach-der-sparkasse-nun-auch-die-volksbank/ https://www.janina-pfau.de/pressemitteilungen/nach-der-sparkasse-nun-auch-die-volksbank/#respond Thu, 23 Mar 2017 09:59:09 +0000 http://www.janina-pfau.de/?p=1976 KleingeldNach den Sparkassenkundinnen und Kunden, müssen nun auch die Kundinnen und Kunden der Volksbank Vogtland mit Einbußen beim Service und bei der Erreichbarkeit zurechtkommen. Den Plänen des Geldhauses nach soll die Hälfte der Filialen dem Kahlschlag zum Opfer fallen. Als Grund gibt die Volksbank rückläufige Gewinne an.

Auf Unverständnis stößt dies beim Bundestagskandidaten der vogtländischen LINKEN, Maik Schwarz: „Offensichtlich nur weil Investoren den Hals nicht voll genug bekommen können, werden den Kunden die Serviceangebote gestrichen. Trotz eines Rückgangs von 0,3 Mio. Euro, wies die Volksbank 2016 noch einen Gewinn von 2,8 Mio. Euro aus. Die Mitglieder der Genossenschaftsbank sollen nach den Plänen des Vorstandes auch in diesem Jahr eine Dividende bekommen. Zwar fällt diese mit 2 Prozent nur halb so hoch aus wie im Vorjahr, dennoch handelt es sich um ein leistungsunabhängiges Einkommen, für dessen Erhalt nun die Serviceleistungen am Kunden eingedampft werden sollen“, so Schwarz.

Landtagsabgeordnete Janina Pfau, Sprecherin für Verbraucherschutz der Fraktion DIE LINKE schließt hierzu an: „Wieder ein Schlag in das Gesicht von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Bereich Finanzdienstleistung. Das Ausdünnen der Geschäftsstellen und somit das Wegfallen eines großen Bereichs an Kundenservice für die Bürgerinnen und Bürger nimmt kein Ende. Gerade im ländlichen Raum, mit einer erhöhten Anzahl an älteren Menschen, ist das tragisch, da diese meist nicht einfach zu eine Onlinebank wechseln können. Zusätzlich werden die Kundinnen und Kunden mit neuen teils undurchsichtigen Kontomodellen und erhöhten Gebühren belastet.“

Dies war auch auf dem letzten Plenum des sächsischen Landtages in der vergangenen Woche ersichtlich. „Es ist von größter Bedeutung die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern gegenüber Kreditinstituten zu stärken. Wir als Fraktion DIE LINKE haben dazu einen Antrag zu mehr Transparenz , Kundenorientierung und Verbraucherschutz bei Kreditinstituten eingebracht. Er stieß auf kein großes Entgegenkommen bei den regierenden Parteien.“

Wieder einmal zeigt sich Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen eine starke Lobby um ihre Rechte im täglichen Leben erreichen zu können. Dafür braucht es einen gut ausgestatteten und leistungsstarken Partner und der heißt Verbraucherschutz.

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vosla GmbH braucht die Solidarität der Region! https://www.janina-pfau.de/pressemitteilungen/1925/ https://www.janina-pfau.de/pressemitteilungen/1925/#respond Fri, 03 Feb 2017 07:00:39 +0000 http://www.janina-pfau.de/?p=1925 Janina PfauWie kaum ein zweites Unternehmen im Vogtland, steht die vosla GmbH für die Forderungen LINKER Arbeitspolitik. Neben einem hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad, war seit der Neugründung der Firma im Jahr 2012 eine besonders starke Bindung der Mitarbeiter an die Betriebsleitung gegeben. Dazu kamen noch Bemühungen zur Verbesserung der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Übernahme von Auszubildenden der PLAMAG, als denen durch die dortige Insolvenz der Abbruch ihrer Lehre drohte.

Aus diesem Grund betrachtete DIE LINKE im Vogtland bereits die Trennung vom ehemaligen Geschäftsführer Gerhard Liebscher skeptisch. Das man nun nach den personellen Unruhe ein Insolvenzantrag folgte, bereitet Maik Schwarz, Direktkandidat zur Bundestagswahl, Bauchschmerzen:
“Wo diese plötzlichen Probleme herkommen scheint für einen Außenstehenden nur schwer nachvollziehbar. Die vosla hat in den Zeiten der PLAMAG-Insolvenz bewiesen, dass sie Verantwortung für die Region übernimmt. Ein großer Teil der traditionellen Unternehmen im Vogtland mussten in den letzten Jahren schließen. Umso erfreuter waren wir, dass es damals den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelungen war, das Traditionsunternehmen NARVA in ähnlicher Form fortzuführen.“

Gerade vor dem Hintergrund, dass die vosla ein Unternehmen ist, welches aus der Belegschaft heraus übernommen wurde, fügt die Kreisvorsitzende der Partei und Landtagsabgeordnete Janina Pfau, an:
„Die Nachricht hat uns alle schockiert. Trotz fünf Jahren innovativer Weiterentwicklung scheinen die Profite für den Investor nicht ausreichend zu sein. An erster Stelle steht jetzt, die Arbeitsplätze zu sichern. Hier sehen wir auch die kommunale Politik in der Verantwortung. Aus diesem Grund fordern wir den Landrat des Vogtlandkreises, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Plauen auf, sich mit allen Kräften für den Erhalt des Unternehmens einzusetzen und sich auf keine falschen Kompromisse, wie beispielsweise bei Neoplan, einzulassen.“

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